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FAQ’s

Margarita Rempel beantwortet für Sie die nachstehenden Fragen:

 

Denken Sie, dass Neurodermitis heilbar ist?

 

Ja, eindeutig. Es ist heilbar. Diese Krankheit ist eine Systemerkrankung. Das heißt, dass der Mensch als ein geschlossenes, ökologisches System sehr stark verschmutzt ist. Genau das ist das eigentliche Problem bei Neurodermitis. Wenn Sie Ihren Körper von innen in Ordnung bringen, wird ihre Haut gereinigt und sehr schön sein. Danach werden Sie so ein Wort wie „Neurodermitis“ vergessen haben.

 

Diese Krankheit verläuft oft in „Schüben“? Warum passiert das? Wie kann ein Rückfall verhindert werden?

 

Für diejenigen, die mit dem Thema nichts zu tun haben, klingt es vielleicht abstrus. Glauben Sie mir Sie werden anders darüber denken, je mehr Sie sich mit dem Thema beschäftigen.

So z.B. kann der Verzehr von Zitrusfrüchten den Ausschlag begünstigen oder den Juckreiz verschlimmern. Dann verzichten die Betroffenen auf Orangen, Erdbeeren etc. und andere potentielle Trigger für die Neurodermitis. Dabei ist es so, dass diese vermeintlichen Allergene ihren „Untermieter“ nicht schmecken, nicht gut bekommen und diese fangen an, ihre „Gifte“ in den Körper zu versprühen, die dann ihr Körper durch ihre Haut auszuscheiden versucht. Mehr noch, die Schizogonie (Teilungsmodus bei Einzellern) findet statt. Der Körper und die Haut kommen einfach nicht zur Ruhe. Das ist dann wie ein Teufelskreis. Man kann also die Rückfälle verhindern nur, indem man den Körper von innen reinigt.

 

 

Es gibt meistens mehrere Gründe für eine Krankheit? Was sind  diese (andere) Gründe? Und wie bewerten Sie z.B. eine parasitäre Belastung auf einer numerischen Skala von 1 bis 10?

 

Wenn wir über die tatsächlichen Ursachen von Neurodermitis sprechen, dann sind es nicht nur das falsche Essen und der verunreinigte Darm. Dazu gehört sicherlich auch der parasitäre Faktor. Denn in der Müllgrube, die wir in unserem Körper erschaffen, kann sich alles Mögliche wohlfühlen. Man kann über verschiedene Parasitenarten sprechen. Aus irgendeinem Grund zählt man oft zu den Parasiten nur Helminthen. Aber zu Parasiten gehören auch Bakterien und Viren, Protozoen und Zecken. Eigentlich gibt es sehr viele Arten. Einer der populärsten ist Staphylokokkus.

Als ein sehr ernsthafter Grund für Neurodermitis können Spulwürmer sein, oder gleich mehrere in Symbiose lebende Arten. Die menschlichen Körperfilter schaffen es einfach nicht, die ganze von den Parasiten verursachte Verschmutzung zu beseitigen. Und so übernimmt die Haut diese Funktion für z.B. solche Organe wie Nieren mit. Für die Haut ist solche Funktion ganz untypisch, dadurch erkrankt die Haut irgendwann. Und da haben wir es dann mit Neurodermitis, Psoriasis oder Ekzeme und noch viele anderen Hauterkrankungen zu tun.

Bei einer Person, die an Neurodermitis leidet, nimmt meiner Meinung nach der Parasitenbefall einen führenden Platz ein. Und den Parasiten würde ich die höchste Punktezahl auf der numerischen Skala geben.

 

Einige wissenschaftliche Untersuchungen behaupten, dass Neurodermitis auftritt, weil dem Körper bestimmte Vitamine fehlen (Ursache ist Vitaminmangel = Avitaminose)?

 

Das ist richtig. Bei zahlreichen Invasionen wird es natürlich Avitaminose geben. Denn die Parasiten konsumieren alle lebenswichtigen Produkte, die für den Menschen notwendig sind. Und wenn, zum Beispiel, für eine gute Haut ein oder anderes Vitamin fehlt, dann muss es nicht heißen, dass Sie packungsweise diese Vitamine nehmen müssen. Befreien Sie sich von den Konsumenten dieser für eine gute Haut notwendigen Vitaminen. Entfernen Sie erstmal die Parasiten aus Ihrem Körper, lassen Sie es nicht zu, dass die Parasiten sich in Ihrem Körper wohl fühlen. Denken Sie immer daran, wer der Herr im Hause ist, Sie oder die Eindringlinge. Natürlich werden Sie Avitaminose bekommen, wenn die Parasiten alle Vitamine verspeisen. Das ist klar. Das ist nur einer der Beweise für die parasitäre Ursache von Neurodermitis.

 

Wird man nach Ihrem Reinigungsprogramm für den Rest des Lebens geheilt? Oder ist es "eine endlose Geschichte", die man regelmäßig durchführen muss?

 

Im Hinblick auf das Wiederauftreten dieser Krankheit in der Zukunft möchte ich Folgendes anmerken. Wenn man unser oder ähnliches Programm durchführt, das primär zum Zweck hat, den Parasitenbefall aus dem Körper zu beseitigen, so kommt es zu keinen späteren Rezidiven. Aber es gibt ein Begriff wie "gesunde Lebensweise“. Das beinhaltet einen gesunden Lebensstil, Tag für Tag. Die meisten Krankheiten werden erworben durch unser falsches Verhalten, falsche Ernährung, Bewegungsmangel und verstörte Beziehung zu unserer Umwelt. Wenn Sie, wie Teilnehmer unserer Seminare, das in unserer Gesundheitsschule Erlernte in Ihr tägliches Leben integrieren und weiterhin fortsetzten, sprich aus dem gewohnten Verhaltensmuster ausbrechen, so wird Neurodermitis nicht wiederkehren. Und nicht nur Neurodermitis, sondern eine Menge anderer Krankheiten, die zu den parasitären Erkrankungen gehören. Schon in der Antike sagte man, bei einer Krankheit sollte nach einem biologischen Erreger gesucht werden. Diese Erreger dürfen keine Oberhand in unserem Körper gewinnen. Dann werden auch keine besonders gefährlichen Krankheiten wie Neurodermitis auftreten.

 

Neurodermitis ist nicht immer auf eine Erbveranlagung zurückzuführen. Also muss es externe Faktoren geben, die diese Krankheit hervorrufen? Welche können es sein?

 

Neurodermitis ist in der Tat keine Erbkrankheit, aber was ist denn dann? Eigentlich ganz einfach. Es gibt grundsätzlich keine Erbkrankheiten. Es gibt Gewohnheiten, die geerbt werden, wie z.B. sich nicht richtig zu ernähren. Es hängt sehr viel von der Ernährung ab. Und nicht nur von der Ernährung, sondern auch von dem Umgang mit der Umwelt, von der Anwesenheit im Haus der Parasitenträgern, einschließlich unserer geliebten Haustiere. Ja, wir sollten diese gut behandeln, aber wir dürfen auch uns selbst nicht vergessen. Das heißt nicht, dass alle Tiere, als potentielle Parasiten- und Erregerträger und somit auch Verursacher von verschiedenen Krankheiten, jetzt beseitigt werden müssen. Nein! Wir sollten aber unbedingt lernen, richtig mit ihnen umzugehen. Wir sollten z.B. zur Gewohnheit machen, uns selbst nach dem Kontakt mit einem Tier sorgfältig zu reinigen. Tiere gehören nicht in unsere Betten und haben nichts an unserem Esstisch zu suchen. So kann man viele Probleme von vorn herein vermeiden. Das alles ist sehr, sehr einfach.

Wir werden im Seminar über die richtige Ernährung und unseren Selbstschutzmechanismus gegen Parasiten sprechen. Wir sind das, was wir essen. Und wenn das klar wird, so können nicht nur Neurodermitis, sondern auch viele andere Krankheiten zurückgehen.

 

Neurodermitis und Ernährung - gibt es zwischen beiden eine direkte Verbindung?

 

Ernährung ist ganz wichtig – nicht zu unterschätzen – und spielt aus zwei Gründen eine große Rolle. Zum einen, weil nur die Nahrung unserem Körper wichtige Nährstoffe liefert und somit alle seine wichtige Funktionen erst ermöglicht und intakt erhält. „Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung!“ Dieser Rat von Hippokrates wird leider heute nicht mehr befolgt. Der hat aber nach wie vor die Gültigkeit. Wohl gemerkt. Es handelt sich dabei nicht um Nahrungsergänzungsmittel. Wir kehren zu dem Begriff "Wir sind, was wir essen" zurück. Es ist zudem ganz wichtig, die richtige Lebensmittelkombination zu berücksichtigen. Auch die Motivation spielt eine große Rolle. Dieses Thema ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unterrichtsstunden in der Gesundheitsschule in Sotchi.

Zum anderen, gibt es unzählige Lebensmittel, die antiparasitäre Eigenschaften besitzen und somit natürlichen Schutz dem Körper bieten. Machen wir uns nicht vor, wir können die Mikroorganismenwelt nicht abschaffen, aber die Widerstandfähigkeit unseres Körpers sehr wohl erhöhen und somit eine natürliche Barriere gegen ungebetene Eindringlinge schaffen. Welche Lebensmittel dazu zählen? In Kürze: viele Gewürze, Kräuter und Gräser mit bitterem Geschmack, Wurzelgemüse, Pflanzenteile mit würzigem Geschmack, alles was, die Gallensekretion der Leberzellen anregt, weil die Gallenflüssigkeit selbst eine äußerst effektive, natürliche Substanz mit antiparasitären Eigenschaften.

Die Medizin geht heute sehr ernst mit Neurodermitis um. Dies führt dazu, dass die Pharma- und Kosmetikindustrie aktiv für den Verkauf vieler Cremes, Salben und Lotionen wirbt. Die einhellige Meinung der Ärzte, dass eine tägliche, regelmäßige, fast "fanatische" Hautpflege das A und O bei Neurodermitis ist. Was meinen Sie dazu?

 

Die Medizin von heute schenkt wirklich große Beachtung dem Neurodermitis. Natürlich! Es ist so ein riesiger Absatzmarkt. Für die gesamte Pharma- und Kosmetikindustrie mit ihren allerlei Salben, Cremes und Lotionen ist diese Krankheit „ein Segen“ – ein endloser Markt mit viel Kapitalpotential. Das ist nicht überraschend. Deswegen versucht auch keiner, in das Thema tiefer einzusteigen, sprich tiefgehende Untersuchungen einzuleiten. Oder will auch keiner. Das zweite trifft eher die Wahrheit. Jeder versteht, dass die Ursache für Neurodermitis im Körper selbst liegt. Warum muss man dann die Haut mit verschiedenen Salben, Gelen, Lotionen, Sprays aller Art abmühen? Dies wird niemals zu einem dauerhaften Ergebnis führen. Wir müssen die primäre Ursache bekämpfen. Neurodermitis ist einzig die Folge von anderen biochemischen Prozessen im Körper. Die Folge der Körperverschmutzung, einschließlich die durch die Parasiten. Daher haben die Ärzte in einem Punkt schon Recht, das muss wirklich sehr ernst genommen werden.

 

Auch das wird der Gegenstand unseres Seminars sein. Es gibt einige Hilfsmittel. Aber die Haut mit den Mitteln  zu beschmieren, ohne den inneren Zustand des Körpers, eigenen Lebensstil, oder Essgewohnheiten zu ändern, bringt rein gar nichts, auf jeden Fall nicht den erwünschten Dauerergebnis. Und es ist auch unmöglich, auf alle Gründe in einer kurzen Antwort einzugehen. Es ist unrealistisch. Ich hoffe jedoch sehr, eine erschöpfende Antwort auf unserem Seminar zu geben.

 

"Sie sollten sich mit Ihrer Krankheit abfinden. Nehmen Sie einfach diese Tatsache an, dass Sie Ihr ganzes Leben lang mit dem atopischen Ekzem leben müssen." Das ist die Aussage der Ärzte. Man kann die Symptome lindern. Einen wirksamen Stoff gegen diese Krankheit gibt es aber nicht. Ist es richtig?

 

Man darf sich mit keiner Krankheit abfinden. Man muss immer für seine Gesundheit kämpfen. Man soll nie aufhören zu suchen, und falls etwas gefunden, dann die Möglichkeit nutzen, es auszuprobieren. Daher bin ich mit der Ärztemeinung keineswegs einverstanden. Und Tabletten spielen hier keine Rolle. Ich werde nicht müde sein, zu wiederholen, dass die Pharmaindustrie uns in solchen Fällen keine Hilfe ist. Natürlich kann man irgendwelche Medikamente nehmen. Meistens aber haben die von der Pharmaindustrie produzierten Arzneien, auch die gegen Parasitenbefall mehr Nebenwirkungen als alles andere. Nach dem Motto „Alles kaputt, aber Patient geheilt“.

Wir konfrontieren des Öfteren mit dieser Problematik, besonders in den Anfängen, wo wir gerade mit der Entwicklung unseres Programms begonnen haben. Damals wurde viel experimentiert, z.B. mit einem Medikament, namens „Vermox“. Dieses Medikament war sehr wirksam gegen Würmer, deckte das breite Spektrum ab. Später hat sich herausgestellt, dass das Medikament eine  starke Nebenwirkung auf Leber hatte. Die Mediziner wissen das ganz genau. Die Leber ist aber der wichtigste Blutfilter! Nur die Leber kann den inneren antiparasitären Selbstschutzmechanismus auslösen. Deswegen ist es äußerst unlogisch zum Medikament zu greifen, das zwar die Parasiten abtötet, gleichzeitig aber auch das Organ zerstört. Schade nur, dass keiner sich in Fachkreisen solche Fragen stellt. Ja, man kann ein Medikament zu sich nehmen, um ein wenig Linderung zu verschaffen und die akute Invasion zu beseitigen. Das ist dann aber auch alles. Danach muss man der Sache sorgfältig nachgehen und alles tun, um die wiederholte Invasion zu verhindern.

 

 

Gibt es in Ihrer Praxis Fälle, wo die Genesung schnell erfolgte?

 

Es passiert oft, sowohl bei Erwachsenen als auch bei kleinen Kindern. Vor ein paar Jahren kam zu uns ein junger Mann aus Kasan mit einer sehr starken Hautläsion - Neurodermitis. Zur selben Zeit meldete sich zum Kursus auch eine Hautärztin aus Joschkar-Ola an. Am ersten Tag der Ankunft kannten sich die Teilnehmer noch nicht und so kam es, dass die beiden an einem Tisch saßen. Und diese Ärztin, als wir den jungen Mann diagnostizierten, sagte: „Oh, das ist mein Patient.“ Ich fragte dann: „Entschuldigen Sie bitte, wer sind sie denn?“ Und sie antwortete: „Ich bin eine Dermatologin.“ Darauf meinte ich ganz ernst: „Ich werde alles versuchen, damit dieser junge Mann nie mehr ihr Patient wird." Die Ärztin war äußerst skeptisch und meinte nur: „Warten wir mal ab. Ich bin schon so lange dabei. An Wunder glaube ich nicht".

 

Jeden Tag beobachtete sie das ganze Geschehen und sezierte ihn mit neugierigem Blick. Sie war überrascht, dass seiner Haut von Tag zu Tag sichtlich besser ging. Der Juckreiz ließ nach, Rötungen verschwanden, Hautschuppenkruste wurde immer weniger und nach ca. zwei Wochen war die Hautärztin über den Regenerationsprozess der Haut doch sehr erstaunt. Die Haut begann sich zu erholen, sie wurde glatt. Der junge Mann fühlte sich viel besser. Auch sein allgemeiner Zustand veränderte sich unglaublich. Ich meine seinen Gemütszustand. Er wurde fröhlicher, geselliger und lebensfreudiger. Hautprobleme können den Charakter einer Person sehr stark beeinflussen. Und am Ende des Aufenthalts, nachdem diese Ärztin nun diese erstaunlichen Ergebnisse sah, sagte sie: "Wenn ich zurück bin, eröffne ich eine Privatpraxis. Viele meiner Patienten versuchen seit Jahren durch die üblichen Methoden - Medikamente, Arzneien, Salben, bis hin zu Hormonpräparaten - Verbesserungen zu erzielen. Ich erkenne jetzt, dass diese Menschen gerettet werden können, dass sie eine gesunde Haut haben können.“ Das war eine kuriose Situation. Jemand, der kraft seiner Fachqualifikation solche Probleme zu lösen  wissen müssen, gelang an den Ort, an dem man diese Probleme anders und viel effektiver löste. Das passiert nicht oft.

 

Es gab noch einen anderen Fall. Ein junger Mann, 25 J. wurde zu uns von seiner Mutter gebracht. Allein traute er sich nicht. Der Mutter kostete es viel Überzeugungskraft. Er sagte zu seiner Mutter: “Das wird der letzte Versuch sein. Wenn es nicht klappt, so werde ich mich auf keine Experimente und Behandlungen mehr einlassen.“ Sie haben beide – die Mutter machte mit – das Programm durchgeführt. Der junge Mann sagte beim Abschied: "Ich habe erkannt, dass ich ein normales Leben führen kann, dass ich keine Scheu vor meinen Gleichaltrigen haben muss. Ich kann mir jetzt erlauben, mich am Strand oder in der Sauna auszuziehen. Ich kann in offener Kleidung ins Fitnessstudio gehen, ohne die Haut zu bedecken. Ich hatte eine Chance bekommen, gesund zu sein.“ Solche Momente sind immer sehr rührend.

 

Sie sagen so leicht "Ursache liegt an Parasiten ..."? Warum wird es dann von der Medizin nicht anerkannt/nicht entdeckt, wenn doch der Grund so offensichtlich ist?

 

Warum die Ärzte nicht zugeben, dass die Ursache von Hautläsionen, der atopischen Dermatitis (Ekzem), eine parasitäre Invasion des Körpers ist, sollten wir wahrscheinlich die Ärzte selbst fragen. Man sollte aber jetzt nicht alle Mediziner über einen Kamm scheren. Es gibt bereits Ärzte, die diese Tatsache anerkennen – dass Parasiten die Ursache vieler Erkrankungen sind.

 

In Russland z.B. beschäftigt sich O.I. Eliseeva nach wie vor sehr viel mit diesem Thema. Sie gründete ihr eigenes Gesundheitszentrum. Im Fokus ihrer Untersuchungen stehen Mykosen (Pilze). Oder T.Lebedewa, die eine ganze Reihe von Büchern über Trichomonaden als Ursache für onkologische Erkrankungen schrieb. Es gibt durchaus vernünftige Ärzte, die das verstehen. Dennoch bleibt unverständlich, warum die offizielle Medizin bevorzugt, dies lieber zu verschweigen. Die Behandlungsmethoden mit äußerer Anwendung gegen Neurodermitis sind und bleiben meist völlig erfolglos, weil sie nicht auf die Befreiung des Körpers von Parasiten abzielen, die die eigentliche Ursache dieser Krankheit darstellen. Wir haben unseren Weg gefunden. Ich denke, dass er ziemlich effektiv ist.

 

Ihr Körperreinigungsprogramm dauert 21 Tage. Gibt es einen Weg, wie man Rückfälle schneller lindert? Schnelle Hilfe bei juckender Haut unter Berücksichtigung Ihrer Ursache (parasitäre Invasion)?

 

Leider ist es nicht so einfach, 21 Tage seiner Gesundheit zu widmen. Wobei wenn man will, dann geht es auch. Hier möchte ich keine Empfehlungen aussprechen, wie man schnell einen Juckreiz lindert. Dafür gibt es Hautärzte. Gehen Sie dahin, lassen Sie sich ein Rezept verschreiben, gehen Sie damit zur Apotheke und holen sich irgendeine Salbe, schmieren Sie sich ein. Für einige Zeit werden die Symptome verschwinden, auf jeden Fall. Aber eins kann ich Ihnen sagen, Sie werden die Krankheit nicht loswerden. Sie kann sich für eine Weile verstecken, aber sie wird immer wieder zurückkehren. Weil man verstehen muss, dass der menschliche Körper ein in sich geschlossenes System ist und so muss man auch damit umgehen. Dazu gehören richtige Ernährung, regelmäßige Reinigungen zur Entfernung von Parasiten, körperliche Aktivitäten usw. Das bringen wir alles in unserer Gesundheitsschule bei.

 

Besonderheiten der Neurodermitis bei Kindern? Ist es wirklich erblich?

 

Leider ist diese Meinung sehr weit verbreitet und schlichtweg falsch. Wir haben bereits über die Krankheitsvererbung gesprochen. Es ist „falsches“ Benehmen, z.B. schlechte Essgewohnheiten usw. Der Krankheitsverlauf ist die Folge dieser erworbenen, erlernten „Vererbung“.

 

Wie kann ich einem Kind schnell helfen?

 

Ich hatte einen interessanten Fall. Es kam mal eine Frau mit zwei Kindern aus Sibirien zu uns. Das Mädchen war ungefähr 10 Jahre und der Junge 5 Jahre alt. Sie erzählte mir eine nette Geschichte. Als der Junge geboren wurde, entwickelte sich bei ihm eine starke Neurodermitis. Die Krankheit verlief von Anfang an in einer sehr schweren Form. Das Kind konnte keine Nacht ruhig schlafen, riss dauernd seine Haut zu Blut. Eines Tages ging sie in die Kirche und traf dort eine alte Oma, die den Jungen weinend und kratzend mit rotem entzündetem Gesicht sah. Sie riet, ihm einen Teeaufguss aus Leinsamen zu geben und gab ihr ein Rezept. Und das Rezept geht so – 2 EL Leinsamen, nicht gemahlen, mit 1 L kochendem Wasser übergießen und in einem Wasserbad ca. 2,5 Stunden köcheln lassen, dann abkühlen und ein halbes Glas 2-3 mal am Tag zum Trinken geben. Von der Konsistenz her soll es wie dünnflüssiger Brei sein. Die Frau erzählte, dass die Haut des Kindes bereits nach 10 Tagen vollständig rein war. Sobald die Symptome wieder auftraten, griff sie erneut auf dieses Rezept zu. Sie bemerkte aber noch etwas Interessantes. Während der Grippeperiode in der Schule ist ihr Kind immer unbeschadet davon gekommen. Er steckte sich nicht an. Aber aufgepasst! Man darf den Leinensamenaufguss nicht kontinuierlich und ohne Unterbrechung geben. Nach 10 Tagen Einnahme folgt 10 Tage Pause. Leinsamen wirken hauptsächlich als Antimykotikum. Wenn man diesen Aufguss in dem Turnus nimmt, wird es keine Hautkrankheiten geben.

Wir haben unseren eigenen Reitstall und damit die Pferde gutes Fell, guter Haarwuchs und keine Hautreizungen (z.B. von Mückenbissen) haben, fügen wir regelmäßig in die Pferdenahrung etwas Leinsamen dazu. Und es funktioniert sehr gut.

 

Ist die Behandlung von Neurodermitis bei Erwachsenen und Kindern grundlegend unterschiedlich?

 

Eigentlich nicht. Unsere Körper sind in ihrer Beschaffenheit alle gleich, ob groß oder klein. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Kinder kleinere Dosierungen bekommen, wenn es um pflanzliche Naturheilmittel geht. Man darf auch nicht vergessen, dass die Kinder nicht so gern bittere Sachen einnehmen. Da muss man sehr erfinderisch sein und sich etwas einfallen lassen, bis die etwas größer werden und sich die richtige Einsicht einstellt. Die Kinder sind übrigens meistens sehr kooperativ und die machen sehr gern mit, sehr offen und tun nicht so erschrocken wie die meisten Erwachsenen, wenn sie das erste Mal mit dem Thema Parasiten in Berührung kommen. Die Kinder sind einfach neugierig.